Unter Berücksichtigung aller Qualitätskriterien einer renommierten Schmuckmanufaktur, deren Grundlage die anspruchsvolle Goldschmiede- tradition unseres Hauses bildet, werden unsere Modelle nach modernsten technischen Methoden von qualifizierten Fachleuten gefertigt. Die Tätigkeitsbereiche unserer Goldschmiedemanufaktur umfassen Entwurf der Schmuckstücke ,Entwicklung, Sonderanfertigungen, Änderungen, Umarbeitungen, Reparaturen aller Art sowie Anfertigung unserer Marken L.A Creation, Cablecar und it`s jewel art. Es ist unser Bestreben, in unserer Werkstätte etwas Besonderes zu schaffen, eine Verschmelzung von perfektem handwerklichen Können, edelsten Roh- materialien mit individuellen designerischen Ideen. Die Goldschmiedemeister und deren Liebe zum Detail sowie die modernst eingerichtete Werkstätte sind unser grösstes Kapital. Höchste Goldschmiedekunst und limitierte Stückzahlen lassen jedes Schmuckstück zum Unikat werden. Unsere Eigenmarken L.A Creation, Cablecar und it`s jewel art entstehen unabhängig in der eigenen Manufaktur in der Steiermark. Zu Beginn jeder Entwicklung steht die Idee! Schnelle Skizzen und Texte halten die Idee fest. Diesen Skizzen werden hinsichtlich Umsetzbarkeit mit dem ausführenden Goldschmiedemeister diskutiert. Danach wird ein genauer Entwurf gezeichnet und ein Modell des Schmuckstückes in Silber oder Wachs gefertigt. Oft ergeben sich hier noch Änderungen gegenüber der ersten Skizze. Manche Ideen stossen bereits hier an die Grenze der Umsetzbarkeit, andere Ideen wiederum sind Auslöser für weitere vielfältige Gestaltungsmöglich- keiten. Hinsichtlich Wirkung und Tragbarkeit wird das Modell an Personen getestet, bevor man zur Umsetzung des Schmuckstückes mit edelsten Materialien übergeht. Es ist aber auch möglich, dass das Schmuckstück anhand des gezeichneten Entwurfes sofort mit edelsten Materialien gefertigt wird. Und zwar dann, wenn der Meister von seiner Idee überzeugt ist und sich das fertige Schmuckstück in allen Details dreidimensional vorstellen kann. Um Edelsteine sicher und eindeutig identifizieren zu können, ist es notwendig, sie einer intensiven Untersuchung zu unterziehen. Primär wichtig ist dabei, dass alle Untersuchungsmethoden ohne Zerstörung des Edelsteins erfolgen. Aus diesem Grund kommt der Untersuchung mit optischen Methoden und Geräten die grösste Bedeutung zu. Andreas Ableitner ist geprüfter Edelstein u. Diamantgutachter und Mitglied der deutschen Gemmologischen Gesellschaft. Unsere hochwertigen Edelsteine durchlaufen eine Untersuchungstrasse von gemmologischen Geräten wie Polariskop, Refraktometer, Dichroskop, Spektroskop, Mikroskop, UV-Lampe, Reflektometer, Hydrostatische Waage, Wärmewiderstandsprüfer u.a.m. Am Anfang stehen die Rohmaterialien. Entweder legieren wir sie selbst oder hochwertige Edelmetall-Legierungen werden zugekauft. Je nach Form und Art des Schmuckstückes wird dieses entweder modelliert, abgedruckt und ge- gossen, oder es wird rein von Hand montiert. Auch eine Mischung aus Guss und Montage ist durchaus üblich. Meist liegt vor der Fertigung eines Schmuckstückes aus der Kollektion "it`s jewel art" ein Stück Blech vor dem Meister. Seine Hände lassen aus diesem plumpen Stück Edelmetall ein Kunstwerk entstehen. Schmuckstücke, die in einer Kautschukmatrize abgeformt werden, können wieder reproduziert werden. Durch viele verschiedene Arbeitstechniken, die sehr viel Fingerfertigkeit und Erfahrung benötigen, wie Feilen, Sägen, Löten, Fräsen, Schweissen, Bohren, Biegen, Schmieden, Walzen, Ziehen, Fassen u.a.m., nimmt ein Schmuckstück Gestalt an. Viele traditionelle Fertigungstechniken werden ebenso angewandt wie Methoden auf dem modernsten Stand der Goldschmiedetechnik. Das Verbinden metallischer Werkstoffe mit Hilfe eines geschmolzenen, metallischen Zusatzstoffes nennt man "Löten". Durch die Kapillar - Wirkung schiesst das Lot in die Fuge. Lötverbindungen sind unlösbare Verbindungen (Hartlötungen). Die Atome des Lotes diffundieren (wandern) beim Lötvorgang in die zu verbindenden Teile. Die Technik des Lötens wird bei der Anfertigung vieler Schmuckstücke angewandt. In der Goldschmiede wird nach wie vor überwiegend mit einfachstem Werk-zeug gearbeitet. Die Herstellung einer Maschine - etwa für eine kleine Fassung - würde sich erst ab der Produktion von grossen Mengen lohnen (z.b. Uhrwerk). Auch kleinste und komplizierte Formen werden mit einer einfachen Laubsäge ausgesägt. Eine spezielle Form des Sägens ist das A-Jour-Sägen. Hier wird ein Steinloch rückseitig vergrössert, um dem Stein ornamentartig mehr Licht zuzuführen. Feine A-Jour-Sägearbeiten sind ein Zeichen hoher Fertigungsqualität. Unsere Goldschmiedemeister beherrschen sämtliche Fasstechniken. Von der Zargenfassung über die Körner-, Krappen- und Spiegelfassung wird im eigenen Haus jede Technik angewandt. Natürlich unter Berücksichtigung von Kriterien wie: Durchsichtigkeit des Steines, Art des Schliffes, Grösse, Härte und Anzahl der Steine, Einschlüsse, Entwurf des Schmuckstückes, Stilgefühl. Die perfekte Oberflächenvorbereitung ist ausschlaggebend für die Qualität der anschliessenden Politur. Hierbei wird die Oberfläche mit feinem Schmiergelpapier unterschiedlicher Abstufungen geglättet. Bei Platin sind bis zu 20 Kornabstufungen notwendig! Nach jeder Stufe muss das Schmuckstück völlig von den Körnern der vorherigen Stufe gereinigt werden. Erst nach dieser teilweise stundenlangen oder auch tagelangen Arbeit (master edition 0004) ist das Schmuckstück bereit für den Schleif- und Poliervorgang. Vor dem Polieren wird die Oberfläche noch geschliffen. Beim Schleifen wird noch Material abgetragen, beim anschliessenden Polieren passiert nur noch eine Glättung der Oberfläche. Poliert wird auf verschiedenen Polier-mittel- trägern mit den Poliermitteln Chromoxid, Tonerde, Eisenoxid u.a.m.